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Donnerstag, November 04, 2010

Henry

Liebe Verantwortliche!

Bitte, bitte macht nicht so viel Blödsinn. Nennt euren Preis für Firmen die die Freiwilligkeit fördern nicht Henry (wie Dunant) wenn ihr ihn dann im Radio mit Henry (wie Ford) bewerben müsst. Auch wenn ihr davon ausgeht dass alle Menschen, euch selber ausgenommen, Idioten sind und Henry (wie Dunant) im Internet wohl mit Auri suchen werden. Es ist lächerlich, beschämend und es tut einem Rot-Kreuzler im Herzen weh. Wenn ihr schon einen Henry (wie Ford) Preis an Firmen vergeben müsst, dann für die beste Fließbandarbeit oder was auch immer aber nicht für Freiwilligenfreundlichkeit. Das passt einfach nicht. Und sollte unser Henry (wie Dunant) in seinem tiefen feuchten Grab Radioempfang haben, und das hat er, das kann ich euch versichern, dann rotiert er schon gewaltig. Und falls ihr einfach nicht gewusst habt wie man den lieben Henry (wie Dunant) ausspricht empfehle ich euch "Eine Erinnerung an Solferino", aber bitte unbedingt das Hörbuch kaufen.

Freitag, März 26, 2010

IT-Richtlinien

Beim Öffnen von Outlook im RK-Netz, das bekannterweise durchaus eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen kann, welche ich durch die Zubereitung eines Wartekaffees verkürzen wollte ging der von mir benutze Rechner in den Sperrzustand, was durch die nach dem Entsperren im Posteingang befindliche E-Mail erklärt wurde:

E-Mail Eingang vom Montag

22. März 13:28 Uhr, Absender: Abteilungspostfach EDV LV OÖ


Sehr geehrte Damen und Herren!

Aus aktuellem Anlass musste festgestellt werden, dass viele EDV-Benutzern den Bildschirmschoner nicht gemäß IT-Richtlinien Kapitel 4.7 eingestellt haben. Damit ist es unter anderem möglich, dass Unbefugte mit falscher Identität Daten manipulieren bzw. E-Mails versenden.

Um diese Situation künftig zu vermeiden, haben wir uns entschlossen, ab sofort die Sperre des Arbeitsplatzes nach fünf-minütiger Inaktivität automatisch vorzugeben. Damit verbunden ist es aber technisch nicht mehr möglich, individuelle Einstellungen dieser Sperre vorzunehmen. Ausgenommen von dieser Maßnahme sind vorerst die EDV-Benutzer der Leitstellen und MAIS-Terminals.

Mit der Bitte um Kenntnisnahme und Weiterleitung dieser Information


Somit zur Kenntnis genommen und weitergeleitet.


Aber da wir als gemeiner EDV Nutzer nun nicht weitere Verstöße gegen die IT-Richtlinien begehen wollen sollten wir uns diese einmal genauer zu Gemüte führen. Zu finden sind die IT Richtlinien im Intranet per Suchfunktion.

Der Versuch die IT Richtlinien zu öffnen führt dann zu folgender Fehlermeldung



Jetzt stehen wir vor folgendem Dilemma: Das Öffnen des Dokuments verstößt, da es nicht eindeutig als sicher eingestuft werden kann gegen die EDV Richtlinien, aber, und jetzt kommt das vorher erwähnte Dilemma, wir wissen ja nicht dass das Öffnen des Dokuments, da es nicht eindeutig als sicher eingestuft werden kann, gegen die EDV Richtlinien verstößt, weil wir diese ja bislang nicht kennen, da wir das Dokument nicht öffnen, da es ja gegen die EDV Richtlinien verstößt, die wir nicht kennen....

Während wir also überlegen ob wir diesen Dokument öffnen dürfen oder nicht sperrt der Rechner erneut den Zugriff.

Also entsperren und weiter. Nach weiterem 4Minuten und 59 Sekunden Überlegen entschließen wir uns die Herkunft der Datei als vertrauenswürdig einzustufen, allerdings mit keinem guten Gefühl. Dieses Gefühl wird dann noch durch folgende Meldung verstärkt


Allerdings ist das Problem, dann doch kein so großes Problem da nach dem Drücken von OK die 31 Seiten, der IT Sicherheitsrichtlinien erscheinen, und siehe da, unter Punkt 4.7 steht doch tatsächlich

Bei Verlassen des Arbeitsplatzes (auch nur für kurze Zeit), ist der PC mit der Tastenkombination STRG + ALT + ENTF und der Funktion „Computer sperren“ gegen Missbrauch zu sperren. Ihr Bildschirmschoner muss so eingestellt sein, dass der Arbeitsplatz automatisch nach fünf Minuten gesperrt wird.


Ja wir haben die Schuld bei uns selber zu suchen. Wir haben den Bildschirmschoner nicht wie vorgeschrieben so eingestellt, dass der Arbeitsplatz automatisch nach fünf Minuten gesperrt wird.


Ja wir haben zugunsten einer Arbeitsweise bei der es durchaus einmal vorkommen kann, dass wir fünf Minuten die Maus nicht bewegen, weil wir vielleicht einmal kurz telefonieren oder auch mal etwas wo anders als dem RK-Rechner nachschlagen müssen, aus reiner Bequemlichkeit die Sicherheit des RK Netzwerks aufs Spiel gesetzt.


Ja wir haben Schuld, in allen Punkten und geloben uns zu bessern und die IT Richtlinien zu befolgen, wir die wir mit diesem System arbeiten müssen. Wir haben schließlich kein Besseres.





Samstag, September 19, 2009

Grundsätzliches - Ein Nachruf

So, jetzt ist es also wirklich soweit. Wir haben uns von unseren Grundsätzen getrennt. Die waren sowieso immer schon ein Klotz am Bein. Menschlichkeit - weg, Unparteilichkeit - ab in die Mülltonne, Neutralität - auf Nimmerwiedersehn, Unabhängigkeit - ab und tschüß, Freiwilligkeit - dass ich nicht lache, Einheit - Scheiß drauf, Universalität - den hab ich ja sowieso nie verstanden. Wer braucht das schon. Die Glorreichen Sieben wurden zu Zwergen gemacht und nun auf einen Streich - weg. Womit füllen wir jetzt die freigewordene Lücke. Forderungen, Allgemeinen Geschäftsbedingungen, oder wir übernehmen einfach ein Wahlprogramm einer Partei, muss ja nicht die vom Parteifreund sein, kommt ganz auf die Unterstützung an. Es stehen unendliche Möglichkeiten offen. Ein Beispiel. Ali Özman verletzt sich auf Baustelle mit Schaufel an Fuß. Und schon gibts eine schöne Fernfahrt, wer nicht arbeiten kann braucht uns auch nicht mehr auf der Tasche liegen - und jetzt fragt mir bitte keiner nach der Menschlichkeit, Auslandskilometer, das bringt Kohle, damit haben wir unseren ersten neuen Grund(er)satz- Auslandskilometer. Unparteilichkeit ersetzen wir durch Unappetitlichkeit, und schon haben wir gewisse Aussagen von gewissen Idioten, die zum, wie man so schön sagt, "Speibn" sind wieder gerechtfertigt. Neutralität wird ersetzt durch Höchstbieterzuschlag, man muss ja irgendwie abwägen können wem man hilft. Unabhängigkeit machen wir zu ... weiß auch nicht, Arschkriecherei klingt gut. Freiwilligkeit, ich muss schon wieder lachen, glaubt ihr denn im Ernst wir arbeiten für euch weiterhin gratis? Aus der Freiwilligkeit machen wir "Abfertigung neu". Aus der Einheit wird Eigensinnigkeit, jeder macht ja sowieso was er will und aus der Universalität machen wir Gewinnmaximierung, schönes Wort. Hier also unsere neuen Forderung, Geschäftsbedingungen oder was auch immer:
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Auslandskilometer
Unappetitlichkeit
Höchstbieterzuschlag
Arschkriecherei
Abfertigung neu
Eigensinnigkeit
Gewinnmaximierung
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Und wer jetzt sagt AUHAAEG klingt nicht so gut wie MUNUFEU, der soll doch bitteschön die Pappn halten, und sich endlich von diesem altmodischen Mist trennen, und das grundsätzlich.

Ach ja, hier noch ein kleiner Vergleich, wer was darf...

Freitag, September 18, 2009

Grundsätzliches - (nur zur Erinnerung)

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MENSCHLICHKEIT
UNPARTEILICHKEIT
NEUTRALITÄT
UNABHÄNGIGKEIT
FREIWILLIGKEIT
EINHEIT
UNIVERSALITÄT
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Dienstag, März 31, 2009

Dankbarkeit

Man sollte dankbarer sein. Ich bin dankbar für den Regen, auch wenn es manchmal zwei Wochen schlechtes Wetter gibt, in anderen Ländern der Welt verdursten die Menschen. Ich bin dankbar für unsere Politiker, auch wenn sie oftmals nichts zustande bringen, auch hier sind andere viel schlechter dran, in vielen Teilen der Welt gibt es noch Diktaturen. Und vor allem bin ich dankbar für den Landesverband, auch wenn er manchmal meine E-Mails löscht, Millionen Menschen haben noch nie in ihrem Leben ein E-Mail bekommen...
Daher will ich mich auch gar nicht beschweren, dass wieder mal eine E-Mail nicht zu mir durchgekommen ist. Es macht ja nichts, dass es um die Redaktionssitzung für eine gewisse Wandzeitung gegangen ist. Es ist völlig egal, dass ich daran nicht teilnehmen kann, weil mir der LV eine woche später mitteilt, dass es im spamfilter hängen geblieben ist. Absolut belanglos.
Aber lieber Landesverband, nimm es deinen ach so hochgeschätzten Mitarbeitern nicht übel wenn sie sich manchmal ein wenig verarscht vorkommen. Wenn sie schon ehrenamtlich für dich, liebster LV arbeiten sollen, dann gib ihnen auch die Grundlagen dafür, einen E-Mailzugang der nicht ständig durch dich kontrolliert wird, Rechner auf denen man auch arbeiten kann und deren usb-ports nicht willkürlich durch dich gesperrt werden. Und vor allem gib uns unsere Motivation zurück.

Mittwoch, Jänner 28, 2009

Gefahr erkannt, Gefahr gebannt

Endlich können wir wieder aufatmen. Die Bedrohung hat sich wieder in ihr finstres Loch zurückgezogen aus der sie gekommen war. Der Virus ist besiegt. Die Verwendung von USB-Speichermedien ist wieder erlaubt. Aber Vorsicht, ein derartiges Szenario kann sich jederzeit wiederholen. Daher immer schön aufpassen was ihr da über eure USB-Sticks ins Netzwerk einschleust.

Freitag, Jänner 16, 2009

Kampf gegen den Terror

Wie wahrscheinlich viele Kollegen bereits aus ihrem RK-Posteingang erfahren haben wurde am Mittwoch 18 Uhr Ortszeit die Verwendung von USB-Speichermedien als sicherheitsgefährdent eingestuft. Die Situation spitzte sich bis Mittwoch 19Uhr04 dermaßen zu dass ein generelles Verbot von USB-Speichermedien verhängt wurde. Dieses Verbot ist zeitlich begrenzt, allerdings auf unbefristete Zeit verhängt. Sorgen um eine Übertretung des Verbots muss sich niemand machen, da das Erkennen von USB-Massenspeichen auf Rechnern und Notbooks laut EDV-Abteilung automatisch deaktiviert wurde.
Dem Rot-Kreuzmitarbeiter stellt sich nun die Frage: Wie bringe ich meine Viren trotzdem ins System?
Derzeit stehen uns noch mehrere Moglichkeiten zur Verfügung:
1. Kopiert euren Virus auf eine CD oder DVD, womit ihr nebenbei noch eine Sicherheitskopie erstellt habt und schleust ihn über die offensichtlich ungesicherte Schwachstelle der DVD-Laufwerke ein.
2. Verwendet Firewire-Festplatten. Auch so können eure Viren am Verbot vorbei das Rote Kreuz von innen heraus infizieren.
3. Programmiert euren Virus direkt auf einem Rot-Kreuz Rechner im Nachdienst und speichert ihn in den Eigenen Dateien ab. Das EDV-Referat holt ihn sich dann selbstständig bei der nächsten Online-Durchsuchung ab.